Die Abschaffung des Kapitalismus und das Institut für Psychoanalyse in Gießen

Bei den aktuellen Auseinandersetzungen und auch schon früher deutete immer mal wieder jemand im Horst Eberhard Richter Institut an, wie schrecklich der Kapitalismus ist. Dem widersprach nie jemand. Ich vermute, dass viele dieser Auffassung nicht zustimmen, aber diejenigen, die sie aussprachen, das mit einem solchen Gestus taten, dass Widersprechen oder Differenzieren sinnlos erschien. Kann man mit dieser Methode Meinungen und Tatsachen schaffen? Oder ist es eine Art von Narrenfreiheit? Es ist ja eine spannende Frage, was es für Alternativen es zum Kapitalismus gibt! Und auch ich bin keinesfalls überzeugt, dass es in 1000 Jahren noch das, was diese Menschen Finanzkapitalismus nennen, gibt. Aber ich finde bei diesen Überlegungen fängt das Nachdenken erst an. Im Institut scheint es aber so zu sein, dass das Nachdenken da aufhört.

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